NEWSLETTER III vom März 2015

Vier Monate sind seit dem letzten Newsletter vergangen, in denen wir rege und aktiv waren. Hier eine kurze Zusammenfassung der Entwicklung.

 

Beginnen wir mit etwas Gejammer:

Das Dach des Hauses im Hindenburgdamm/Ecke Gardenschützenweg wurde größtenteils abgedeckt, mit der Absicht einer Neudeckung; und der Putz abgeschlagen, mit der ebenso edlen Absicht einer attraktiven Gründerzeit-Verputzung. Der Hausbesitzer scheint dem Gebaren am Bau nicht ganz gewachsen zu sein, verfiel in Streitigkeiten mit Baufirmen und hat den Karren auf Sand gesetzt. Das Dach ist lediglich von einer Unterspannbahn geschützt. Zum Glück hatten wir keinen Schneefall – das hätte sie nicht ausgehalten. Ganz wasserdicht ist auch diese Konstruktion nicht. Erste Schäden sind sichtbar. Die Fronten verhärtet.

Das kann ja noch dauern, bis die sich geklärt haben. Zum Glück haben wir es ja nicht eilig.

 

Aufgrund der recht rege losgetretenen Schaffensenergie des GründungsTeams haben wir uns entschlossen,

  1. alternative Standorte zu untersuchen,
  2. eine mögliche Zwischenlösung als WWG (Wohn- und WirkensGemeinschaft) mit etwas Kultur-Betrieb vorzuschalten.

Zu beiden Themen gibt es ArbeitsTeams (AT) und wir untersuchen aktiv Möglichkeiten. Zwei weitere Standorte liegen derzeit auf dem Tisch.

Die „Vereinbarung zum Projektentschluss“, welche ein erster formeller Schritt auf dem Weg der Verbindlichkeit ist, wurde entworfen, vorgestellt, diskutiert, beschlossen und schlussendlich von den ersten Akteuren bereits unterzeichnet. Text der Vereinbarung findet Ihr auf der Homepage.

Die Vereinbarung wird sukzessive von den dazu stoßenden Akteuren unterzeichnet und bildet künftig die Grundlage des Mitwirkens am Projekt.

 

Eine Reihe ATs ist inzwischen am Wirken und wir feiern die ersten Erfolgserlebnisse. Vor allem freuen wir uns, das Marketing-Konzept, mit Anlagen ein rund 20seitiges Papier, fertig zu wissen. Es bildet die Grundlage unseres Tuns, klärt alle wesentlichen Fragen und ist DAS Papier für Geldgeber und Banken.

Ihr werdet verstehen, dass wir das Papier nicht veröffentlichen, aber gern bei unseren Meetings zur Einsicht überlassen.

 

Ebenso freuen wir uns darüber, inzwischen die Bau- und Ausstattungskosten grob erfasst zu haben und sind dabei, die Vorlaufkosten, also die Entwicklungskosten, zu definieren. Das AT-Marketing arbeitet auf Hochtouren ;-). Erste Mandate und Aufträge wurden vergeben. Auch das ist ein Erfolg.

 

Das Thema Gemeinschaft bekommt jetzt auch einen extra Raum. Mit zwei zeitnah geplanten Veranstaltungen werden wir dem Thema in Form eines Vortrags mit Diskussion Ausdruck verleihen. Damit geht der Gemeinschaftsbildungsprozess an den Start.

 

Bis zum nächsten Newsletter!

DerTangoArchitekt

NEWSLETTER II vom November 2014

Es gab inzwischen eine aktuelle Vorstellung des Projektes, entsprechend meiner Bewerbung durch den Verwalter des Hauses an den Immobilienbesitzer. Er findet die Projektidee ebenso interessant wie die HV.

Wir wurden gebeten, vorab eines Vororttermins zum Kennenlernen, eine kurze Wirtschaftlichkeitsberechnung vorzulegen und Aussagen zur Problematik der Ankermieter-Haftung sowie zum Schallschutz in den Tanzräumen zu treffen.

Das taten wir in Abstimmung mit unserem Berater, dem Inhaber des CityStay Hostels, Frank.

 

Wir warten dann auf einen Vororttermin…

 

Im Anhang eine kleine Collage zum Thema ;-)

DerTangoArchitekt


NEWSLETTER I vom Oktober 2014

Der erste Zwischenbericht an die Gruppe der Interessierten am Projekt.

„Der TangoHAUS Berlin Newsletter

 

Es entsteht ein Gemeinschafts-Haus-Projekt, welches gelebte Kultur des Tango mit Beherbergung vor allem Tango affiner Gäste verbindet. Gewissermaßen ein „Art-Hotel“ in Tangoerscheinung mit Themen-Gästezimmern, Seminarräumen, Tanz- und Trainingsräumen, einer regelmäßigen Milonga sowie Tango-Gastronomie und verwandtem kulinarischen Angebot.

Viele bzw. die meisten Akteure des Projektes leben dann auch bevorzugt im Haus selbst.

 

 

Das bevorzugte Objekt in 12203 Berlin-Steglitz besteht aus drei Wohngeschossen, 

nichtausgebautem Dachgeschoss und Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Es steht seit gut 10 Jahren leer und erwacht gerade wieder zum Leben. Der Putz wurde in diesem Sommer abgeschlagen. Anfang Oktober begannen die Putzarbeiten, denen die Erneuerung der Dachhaut vorausgehen soll. Die Arbeiten sollen bis Januar 2015 beendet werden, sodass das Haus dann wieder in vollem Glanz erscheint.

 

Der Besitzer, Dr. med. Santo Ahuja, ist gebürtiger Berliner, indischer Herkunft. Er war bis zu seinem Rentenantritt letztes Jahr, 21 Jahre lang Leiter der Abteilung für Nuklearmedizin in Frankfurt (O.), wo er auch bis letztes Jahr hauptsächlich lebte. Seine Haltung ist nicht in erster Linie kaufmännisch geprägt, sondern wohl eher ideologisch. 

 

Vor über einem Jahr lenkte ein Tangoschüler und Freund, im Rahmen seiner Maklertätigkeit meine Aufmerksamkeit auf das Objekt, welches ich vom Vorbeifahren bereits kannte.

Ich traf verschiedene Maklerkollegen, sprach über mein Vorhaben – es geschah ein Jahr lang nichts.

Dann entstand nach längerem Suchen ein Kontakt zum Verwalter der Immobilie, Herrn Ronald Lettau.

Bei der Bauaufsicht Steglitz bekam ich, nach Genehmigung des Hausverwalters, Akteneinsicht. Ich konnte mir inzwischen Pläne beschaffen und das Haus in Begleitung von Sanna und dem Hausverwalter begehen.

Der Zustand ist in der Grundsubstanz gut. Auch das besonders ansprechende Dachgeschoss.


Letztes Oktober-Wochenende machte ich die ersten Entwurfsstudien und holte Beratung beim Architektenkollegen Frank (Sannas Bekannter) und Inhaber eines großen Berliner Hostels in Mitte. Mit 250 Betten und inzwischen sechsjährigem Bestehen sowie Fachspezifikation auf Hotelbauten erschien er mir maximal-kompetent.

Das Ergebnis war positiv. Einschätzung als definitiv machbar sowie Positionierung in einer bestimmten Preiskategorie. Auch Ausstattungsstandards sowie Raumbedarfe konnten geklärt werden.


Im aktuellen Schritt wird die gastronomische Nutzungsart untersucht bzw. ein möglicher Betreiber.

Eine Grobkalkulation (Businessplan) entsteht.

Ergebnisse der Beratung von Frank werden eingearbeitet.

Eine offizielle Anfrage an den Besitzer der Immobilie über einen gemeinsamen Weg der Entwicklung wird vorbereitet und nächste Woche über die Hausverwaltung, die beim Konzept mitgeht, eingereicht.


Geplante Entwicklungszeit des Projektes ist auf 1-2 Jahre angesetzt.

 

DerTangoArchitekt