Vereinbarung zum Projektbeschluss

Präambel:

Das „TangoHAUS Berlin“ ist als Feelness-Design-Hotel & TangoKulturHaus geplant. Der Betrieb wird maßgeblich von der hausinternen WWG (Wohn- und WirkensGemeinschaft) sichergestellt.

Es ist ein offenes Projekt, das der Förderung der Tangokultur sowohl in Berlin, als auch national und international dient, sowie die Lebensform einer WWG in der Öffentlichkeit etabliert.


Begründer und Leitfigur des Vorhabens ist Dipl. Ing. Arch. Markus Peter Ibrom, alias DerTangoArchitekt. Ibrom sorgt durch geeignete Regelwerke wie das „Veto-Recht“ für die Verwirklichung des Projektes „im rechten Geiste“. Er repräsentiert mit seinem Image, der Marke und Erscheinung „DerTangoArchitekt“ das Projekt nach außen.


Das Projekt wird betriebswirtschaftlich entwickelt und geführt. Der Gewinn wird gemeinschaftlich verwaltet und für folgende Bereiche in gleichen Teilen verwendet:

  1. Präsenz des Hauses

  2. Förderung der Lebensform der WWG

  3. Förderung der Tangokultur

Eine renditeähnliche Ausschüttung ist ausgeschlossen.


Der Kulturbetrieb wird gemeinnützig verwirklicht. Eine geeignete Organisation wird gegründet bzw. der NomadenTANGO e.V. mit der Aufgabe betraut.


Entschluss:

  1. Die Unterzeichnenden (ferner Gründungsteam genannt) dieser Vereinbarung haben sich entschieden, den Entwicklungsprozess des Projektes „TangoHAUS Berlin“ gemeinschaftlich bis zu seiner Eröffnung bzw. darüber hinaus in seinem Betrieb zu begleiten.


Geschäftsgebaren:

  1. Es können und sollen Leistungen der Projektentwicklung bevorzugt intern vergeben und honorarpflichtig erbracht werden. Dabei soll kostendeckend, jedoch gewinnfrei gewirtschaftet werden.

  2. Honorarpflichtige Leistungen werden von den Anwesenden bei den Regeltreffen in Umfang und Höhe beschlossen und dokumentiert.

  3. Honorierung der Leistungen ist abhängig von der tatsächlichen Darstellung einer Finanzierung der Projektentwicklungsphase. Anderenfalls verfallen sämtliche Ansprüche.

  4. Gemeinschaftliche (freiwillige) Leistungen, wie Teilnahme an Treffen der AT (Arbeits-Teams), Teilnahme an Regeltreffen, Erarbeitung von Angeboten, Erstkonzeptionen, Vorentwürfe und sonstige Vorleistungen erbringen die Unterzeichnenden nach eigenem Ermessen auch gegen Vorteile nichtmonetärer bzw. Ausgleich emotionaler Natur.


Finanzierung der Projektentwicklung:

  1. Die Finanzierung der Projektentwicklung ist im Rahmen des Angebotes der GLS Bank Bochum durch „bonitätsfreie Bürgschaften“ (3.000,- € pro Person, auf die Dauer von min. vier Jahren) geplant. Es ist obligatorisch, dass alle Unterzeichnenden eine solche Bürgschaft erbringen und sich zur Förderung des Projektes an der Akquisition weiterer Bürgschaften aktiv beteiligen. Ein AT zum Thema wird gegründet.


Mitgliedschaft:

  1. Spätere Aufnahme weiterer Mitglieder in das Gründungsteam erfolgt auf Anfrage bei der Leitfigur, einer allgemeinen Zustimmung des bestehenden Teams, sowie einer relevanten fachlichen Kernkompetenz für den Prozess der Projektentwicklung im jeweiligen Stadium.

  2. Freiwilliger Austritt aus dem Gründungsteam geschieht durch eine schriftliche Mitteilung ohne besondere Fristen. Dabei verfallen automatisch sämtliche Ansprüche für ggf. erbrachte Leistungen.

  3. Unfreiwilliger Ausschluss aus dem Gründungsteam geschieht durch eine schriftliche Mitteilung ohne besondere Fristen. Die Gründe dafür können sein:

  • Grobe Verstöße gegen die Prinzipien des Projektes

  • Rufschädigung

  • Unlauteres Verhalten

Eine Entscheidung für den Ausschluss unterliegt einer allgemeinen Zustimmung der Mitglieder.

Ansprüche auf Vergütung etwaig beauftragter und erbrachter Leistungen bleiben erhalten.


Ende der Vereinbarung:

  1. Diese Vereinbarung, sowie etwaige Untervereinbarungen werden abgelöst durch die Gründung der endgültigen Rechtsform des Projektes. Geplant ist eine eingetragene Genossenschaft.


Besonderheiten:

  1. Jetzt und künftig wird der Leitfigur, als geistiger Vater des Projektgedankens, ein Veto-Recht bei allen wesentlichen Entscheidungen eingeräumt. Das Veto weist die nach Meinung der Leitfigur fälschlich oder unzureichend getroffene Entscheidungen an entsprechende Gremien zurück mit einer Begründung und Aufforderung zur Nachbesserung.

  2. Weiteres regeln der „gesunde Menschenverstand“, sowie das Handeln im philanthropischen Geist.


Unterzeichnende:


 

Name:                                                                           Unterschrift: