SATZUNG

GEMEINNÜTZIGKEIT ERTEILT:

 

Am 24. Juni 2015 erteilte das Finanzamt für Körperschaften dem Verein die Gemeinnützigkeit.

 

 

AUSZÜGE AUS DER SATZUNG:

 

§ 1 Name und Sitz

 

I. Der Verein führt den Namen "NomadenTANGO"

II. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin

III. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden

IV. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „ e.V.“

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

I. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur des Tango, sowie der Gesundheit durch seine Ausübung

 

II. Der Zweck wird im Wesentlichen erreicht durch:

  •  Durchführung von Jugendprojekten zur Nachwuchsförderung
  •  Verwirklichung von Veranstaltungen zur Popularisierung des Tango Argentino als Tanz, Kunstform, Musik     und  Kultur des Miteinander - in der breiten Öffentlichkeit
  •  Sammlung und Veröffentlichung von Publikationen über präventiven und therapeutischen Einsatz von Tango in der Medizin, sowie Durchführung von Pilotprojekten in diesen Bereichen, z.B. Seniorentango

 

III. Der Verein strebt die Förderung seiner Tätigkeit durch die Kommune, die Länder und den Bund an und sucht

die Zusammenarbeit mit anderen steuerbegünstigten Vereinigungen, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen.

 

IV. Der Verein ist parteipolitisch unabhängig.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

I. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuer-begünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

II. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

 

III. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 

 

IV. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

 

V. Die Mitglieder des Vereins erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vermögens des Vereins.

 

§ 4 Geschäftsjahr

 

I. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit dem Datum der Eintragung in das Vereinsregister und endet am 31.12. dieses Jahres.

 

II. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 5 Mitgliedschaft

 

I. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person sein. Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder. Fördernde Mitglieder haben auf Mitgliederversammlungen nur beratende Stimme. Aktives Wahlrecht sowie Stimmrecht in Sachentscheidungen steht nur ordentlichen Mitgliedern zu. 

 

Alle Gründungsmitglieder haben den Status des ordentlichen Mitglieds. 

 

Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand des Vereins zu richten. Dieser entscheidet mit 3/4 Mehrheit über die Aufnahme des Antragstellers. 

 

Der Beitrittsantrag soll eine Erklärung darüber enthalten, ob eine ordentliche oder fördernde Mitgliedschaft erwünscht ist. Aufnahme kann nur als Mitglied mit dem gewünschten Status erfolgen. Auf Antrag des Mitgliedes kann der Vorstand des Vereins mit einfacher Mehrheit eine Statusänderung beschließen. 

 

II. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für das jeweils laufende Jahr bestimmt. Wird kein Beschluss zum Mitgliedsbeitrag gefasst, gilt die Höhe des Mitgliedsbeitrags des Vorjahres weiter für das laufende Jahr. 

 

III. Der Vorstand kann in Fällen besonderer Härte die Pflicht zu Beitragszahlung aussetzen, ohne das dieses die Rechte des Mitglieds beschränkt.

 

IV. Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Austritt, Ausschluss oder Tod.

 

V. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Geschäftsjahres zu erklären. 

 

VI. Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung kann ein Mitglied aus wichtigem Grund aus dem Verein ausschließen. Soweit der Ausschluss durch den Vorstand vorgenommen wurde, kann die Mitgliederversammlung den Ausschluss auf Antrag des Betroffenen aufheben. Der Betroffene muss den Antrag auf Überprüfung innerhalb eines Monats nach Zustellung des Ausschlussbeschlusses schriftlich in der Geschäftsstelle des Vereins stellen. 

 

Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedschaftsrechte. 

 

Wichtige Gründe sind insbesondere: 

  •  ein mehr als einjähriger Beitragsrückstand
  •  große Verstöße gegen die Vereinssatzung, sowie die Interessen des Vereins 
  •  § 38 BGB findet Anwendung

 

§ 6 Organe des Vereins

 

I. Die Organe des Vereins sind:

 

  • die Mitgliederversammlung

  • der Vorstand

 

II. Der Vorstand beschließt die Bildung und Auflösung von Struktureinheiten, wie z. B. Gremien bzw. Arbeitsgruppen und vergibt Handlungsmandate.


§ 7 Mitgliederversammlung

 

I. Das höchste Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Mitglieder anwesend oder durch Vollmacht vertreten sind. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, wird eine neue Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einberufen, die dann in jedem Fall beschlussfähig ist, unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder.

 

II. Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr bis zum 30.09. durch den Vorstand einberufen. Die Einladung erfolgt mit einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich, wobei die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen ist. Jedes ordentliche Mitglied kann die Ergänzung der Tagesordnung spätestens bis eine Woche vor Versammlung beantragen. Der Vorstand ist verpflichtet, die Punkte auf die Tagesordnung zu setzen.

 

III. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er entscheidet das mit einfacher Mehrheit. Er ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn dies mindestens 25% der Mitglieder verlangen.

 

IV. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

  • Die Wahl des Vorstandes.
  • Die Entgegennahme des Tätigkeits- und Kassenberichts des Vorstandes, sowie dessen Entlastung.
  • Zur Prüfung der Berichte sind von der Mitgliederversammlung jährlich zwei nicht dem Vorstand angehörige Prüfer zu bestellen.
  • Die Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr.
  • Die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.
  • Die Beschlüsse über Änderungen der Satzung bzw. die Auflösung des Vereins.
  • Abberufung des Vorstandes bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.

 

V. Eine Satzungsänderung und Auflösung des Vereins, sowie Bestellung und Abberufung der Vorstände wird gültig, wenn eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden ordentlichen Mitglieder dafür stimmt.

Alle anderen Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder getroffen. Hierbei kann das Mitgliedschaftsrecht nicht anwesender Mitglieder durch schriftliche Vollmacht durch andere Mitglieder ausgeübt werden.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Protokollführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

 

§ 8 Vorstand

 

I. Zu Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder des Vereins bestellt werden.

 

II. Der Vorstand besteht aus mindestens 3 und maximal 12 Personen. Es werden folgende Positionen direkt gewählt:

1. der Vorsitz

2. die Kassenaufsicht

 

III. Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind berechtigt:

  • der Vorsitz mit der Kassenaufsicht oder einer anderen Person des Vorstands
  • die Kassenaufsicht mit zwei weiteren Personen des Vorstands
  • vier weitere Vorstandsmitglieder gemeinsam

 

IV. Die Aufgaben des Vorstandes sind insbesondere:

  • Der Vorstand vertritt die Interessen des Vereins nach außen, er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  • Dem Vorstand obliegen die Geschäftsführung des Vereins, sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens.
  • Der Vorstand definiert Richtlinien des Wirkens des Vereins (Leitfaden) für jeweils ein Geschäftsjahr.
  • Der Vorstand initiiert und genehmigt Projekte und Veranstaltungen im Namen des Vereins.
  • Der Vorstand ist für die umfassende Einhaltung der Vereinssatzung innerhalb des Vereins verantwortlich.
  • Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein, wobei ein Mitglied des Vorstandes die Leitung der Mitgliederversammlung übernimmt.

 

V. Die Mitglieder des Vorstandes regeln die Aufgabenverteilung untereinander selbst. Sollte keine Regelung getroffen sein, ist im Zweifel der Vorsitz zuständig.

 

VI. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit für die Zeit von sieben Jahren gewählt.

 

VII. Ein vorzeitiger Rücktritt ist zu der jeweils nächsten Mitgliederversammlung möglich.

 

VIII. Eine Nachwahl von Vorstandsmitgliedern ist jeweils zur Mitgliederversammlung für den Rest der Wahlperiode möglich.

 

IX. Die Mitglieder des Vorstandes sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

§ 9 Auflösung des Vereins

 

I. Der Verein kann durch Beschluss einer eigens dafür einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

Hierzu ist eine 3/4 Mehrheit aller ordentlichen Mitglieder erforderlich, die sich auch durch Vollmacht vertreten lassen können. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, wird eine neue Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einberufen, die dann auf jeden Fall beschlussfähig ist. Über die Auflösung des Vereins wird dann mit einfacher Mehrheit entschieden.

 

II. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Förderung des Tango im Tanzsport.

Die Organisation bestimmt ein gewählter Ausschuss.

 

§ 10 Inkrafttreten

 

Die Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Unterschriften der Gründungsmitglieder, Berlin, 28. September 2014